#schon

immer so

gemacht

Hast auch du schon mal gehört

"Das haben wir schon immer so gemacht"?

Kennst du auch diese Totschlag-Argumente gegen Veränderung?

Du hast eine Idee für eine Neuerung und bekommst von deinen Kolleg*innen gesagt, dass die Umsetzung nicht klappt, weil das bisherige Vorgehen wurde #schonimmersogemacht.

Du durchläufst einen Prozess der sich aufwändig anfühlt und du hinterfragst diesen. Die Antwort deiner Kolleg*innen ist nur ein Schulterzucken kombiniert mit "Stell dich nicht so an, das haben wir #schonimmersogemacht".

Du besuchst eine Schulung mit der Begründung, dass dies #schonimmersogemacht wurde und die Schulung von allen Kolleg*innen auch besucht wird.

Verwendung deutscher Zeitformen

#schonimmersogemacht ist einfach.

#schonimmersogemacht ist vertraut.

#schonimmersogemacht ist risikofrei.

Das Problem daran? Das Festhalten an Bewährtem fällt schwer in einer sich immer schneller wandelnden Welt.

Genau deshalb funktioniert #schonimmersogemacht als Argument in der schnellen Veränderung durch die digitale Transformation nicht mehr!

Kommt dir bekannt vor?

Keine Sorge, du bist nicht alleine!

Elsa und ihr

#schonimmersogemacht

Moment

Neue Themen erfordern neue Methoden - und das bei allen Zielgruppen. Als wir zum Thema "New Leadership" verschiedene Workshops planten, um mehr über die Zielgruppen zu erfahren, waren diese neuen und -für einen Großkonzern wie den unseren- eher ungewöhnlichen Methoden und Herangehensweisen so lange "spannend" und kein Problem, bis wir diese eben nicht nur auf Mitarbeiterebene sondern natürlich gleichermaßen auch mit den Führungskräften durchführen wollten. Das hat im Vorfeld einiges an Überzeugungsarbeit gekostet (was ja auch schon etwas zum damaligen Stand der Thematik und Kultur offenbart), denn "das wurde ja noch nie so gemacht”. Wir bleiben standhaft und haben es durchgezogen - mit konstruktiven Ergebnissen und vor allem tollem Feedback der teilnehmenden Führungskräfte!

#schonimmersogemacht

Stephan und sein

#schonimmersogemacht

Moment

Aus einer Akademie, in der ich einmal gearbeitet habe…

„Hey, was haltet ihr davon, wenn wir die Unterlagen für unsere Seminarteilnehmer digitalisieren. Wir bereichern unsere Unterlagen mit Links, Videos, Vorlagen und Interviews und versenden einen Downloadlink. Die dicken Ordner mit den Schwarz-Weiß-Print-Unterlagen schaffen wir ab. Das ist gut für die Umwelt, niemand muss mehr stundenlang vor dem Kopierer stehen und der Versandaufwand fällt weg. Wenn doch jemand die Unterlagen gedruckt haben möchte, dann schicken wir sie nur diesem Teilnehmer.“ Bei rund 10.000 Teilnehmern pro Jahr und durchschnittlich 100 Seiten sollte das eigentlich eine tolle Geschichte sein.

Eigentlich…

Die Reaktion:„Stephan, das haben wir schon immer so gemacht! Die Teilnehmer wollen das so! Es wird Beschwerden ohne Ende geben, wenn wir das ändern! Du kannst dir nicht vorstellen, wie wichtig die Unterlagen für unsere Teilnehmer sind!“ Long Story short - es gab viel Gegenwind. Niemand hat sich gefreut, so wie ich das erwartet hätte. Und erstmal blieb alles beim Alten.

Nach ein paar Wochen hat sich ein Seminarteilnehmer gemeldet. Er hat 2 Monate nach dem Kurs in seinen Ordner geschaut und festgestellt, dass er den Ordner zu einem völlig anderen Kurs hat. Eine kleine Verwechselung. Sehr komisch war, dass sich die anderen 11 Teilnehmer des Kurses nicht gemeldet haben. Die Teilnehmer des zweiten Kurses, die ja ebenfalls die falschen Unterlagen hatten, haben sich auch nicht gemeldet. 

Jetzt war zumindest klar, wie wichtig die Unterlagen sind.

Jeder Change hat seinen Zeitpunkt, dachte ich mir. Dieses Momentum nutze ich aus. Auf den zweiten Anlauf folgte das zweite Scheitern. Die Akademie druckt heute noch fleißig. Praktisch ist aber, dass es von Jahr zu Jahr weniger Teilnehmer gibt, die dort buchen. Damit wird der Aufwand für die Print-Unterlagen auch immer weniger…

Lass uns gemeinsam #schonimmersogemacht abschaffen!

Teile auch du deine #schonimmersogemacht Momente und setze dich für mehr Innovation, Aufbruch und Zukunft ein!

Poste entweder auf LinkedIn oder Twitter deinen persönlichen Moment und versehe ihn mit #schonimmersogemacht.

Oder sende uns deinen Moment als Text oder Video mit einem Bild von dir als E-Mail und wir veröffentlichen diesen hier auf der Website: hallo@schonimmersogemacht.de

Philipp und sein

#schonimmersogemacht

Moment

Ich komme als Berater für betriebliches Gesundheitsmanagement in eine Firma, um einen Aktionstag zur Gesundheit mitzugestalten. Alles ist vorbereitet, es gibt Workshops zu Stress & Resilienz, Bewegung und gesunde Ernährung. In der Mittagspause findet ein Bewegungsprogramm statt. Dann betrete ich den Workshop Raum und warte auf die Teilnehmer. Plötzlich stellt jemand ein Tablet mit Keksen und Süßigkeiten auf den Tisch mit den Worten "Das gibt es bei uns immer zu Besprechungen".

#schonimmersogemacht

Bist du bereit #schonimmersogemacht zu beenden?

Dann starte deine Mindset Lernreise mit MIA!

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Caterine und ihr

#schonimmersogemacht

Moment

Vor ein paar Jahren begann ich, meine Führungsarbeit zu verändern. Weg von viel top-down hin zu agiler Führung und mehr Verantwortung bei den Mitarbeitenden. Verantwortung zu übertragen heißt auch, dass viele Entscheidungen von den dafür kompetenten Mitarbeitenden getroffen werden. Das verunsicherte zunächst sehr. Ich hörte oft: Das musst du doch entscheiden, du bist die Führungskraft. Das war doch schon immer so. Mehrmals war ich kurz davor, in die Falle alter Erwartungen und des „Das haben wir schon immer so gemacht“ zu tappen. Nicht nur für die Mitarbeitenden, auch für mich war es eine gewaltige Veränderung. Meine Erfahrungen habe ich in einem LinkedIn Artikel niedergeschrieben: Eine Führungskraft wird agil | LinkedIn. In dieser Zeit habe ich viel reflektiert, den Austausch mit anderen gesucht und habe mich immer wieder weit aus meiner Komfortzone herausgewagt. Denn die Vision eines neuen Miteinander war so attraktiv, dass ich den Weg in eine neue Art der Führung nie wieder verlassen wollte.